Impulse

Sechs Strategien, um mit der Seele in Kontakt zu kommen

  1. Sie haben keine so große Angst mehr vor Risiken.
  2. Sie müssen nicht immerzu recht haben.
  3. Sie vertrauen darauf, dass die Liebe Ihnen gilt.
  4. Sie begrüßen freudig die Möglichkeit, sich zu öffnen.
  5. Sie betrachten Überfluss als ein natürliches Attribut des Lebens.
  6. Sie haben keine Erwartungen.

Heute schauen wir uns die erste Strategie an:
 

Sie haben keine so große Angst mehr vor Risiken
 

Ein Risiko einzugehen bedeutet das Gleiche, wie über Ihre Grenzen hinaus zu gehen. Wir alle wollen frei sein. Doch unsere Besorgnis hält uns zurück.

Jede Mutter kennt den Gesichtsausdruck eines Kleinkindes, das seinen ersten selbständigen Gehversuch unternimmt: eine Mischung aus Neugierde, Besorgnis und hellwacher Verwunderung. „Was tue ich hier eigentlich? Ich weiß genau, ich will das ausprobieren. Aber es fühlt sich total abenteuerlich an!“ Das spiegelt der Gesichtsausdruck eines Menschen, der ein Risiko eingeht. Dann kommen die gemischten Gefühle zum Ausdruck, die sich unweigerlich einstellen, sobald Sie vertrautes Terrain verlassen, um in unbekannte Bereiche vorzudringen. Grenzen versuchen uns davon zu überzeugen, dass Risiken mit zu großer Gefahr verbunden sind. In Wahrheit ist Risiko ein Verlangen, das Sie dazu bringen möchte, sich in neue Bereiche vorzuwagen.
Menschen, die jedem Risiko aus dem Weg gehen, schließen einen Pakt mit dem Teufel. Für die eingeschränkte persönliche Erfüllung, die sie in Kauf nehmen, handeln sie sich Sicherheit ein. Diese Sicherheit ist jedoch eine Illusion. In Wahrheit sind sie festgefahren, kommen nicht vom Fleck. Vergegenwärtigen Sie sich die Situation eines Menschen, der an Agoraphobie – der Angst nach draußen zu gehen und große offene Plätze zu betreten – leidet. Bleibt er zu Hause, fühlt er sich zunächst sicher, denn die Außenwelt bleibt ausgeschlossen. Mit der Zeit bröckelt allerdings auch das Gefühl der Sicherheit im Haus. Erst fühlt sich der an Agoraphobie leidende Mensch in dem einem Zimmer sicher, dann in einem kleineren, bis ihm nur noch der kleinste Raum im Haus ein gewisses Gefühl von Sicherheit vermittelt. Warum aber schreitet die Phobie in dieser Weise voran? Weil Ihr Verlangen, draußen zu sein, sich nicht unterdrücken lässt und zunehmend an Kraft gewinnt. Im Gegenzug steckt die Phobie die Grenzen immer enger. Zu lernen, dass Risiken etwas Positives sind und Ihnen Wachstum ermöglichen, ist ein wichtiger Schritt.

Psychotherapeutische Praxis

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