Impulse

Sechs Strategien, um mit der Seele in Kontakt zu kommen

  1. Sie haben keine so große Angst mehr vor Risiken.
  2. Sie müssen nicht immerzu recht haben.
  3. Sie vertrauen darauf, dass die Liebe Ihnen gilt.
  4. Sie begrüßen freudig die Möglichkeit, sich zu öffnen.
  5. Sie betrachten Überfluss als ein natürliches Attribut des Lebens.
  6. Sie haben keine Erwartungen.

Heute schauen wir uns die zweite Strategie an:
 

Sie müssen nicht immerzu Recht haben


Innerhalb einer einschränkenden Grenze zu bleiben ist so ähnlich, wie der Herrscher einer kleinen Insel zu sein: In Ihrem kleinen Reich halten Sie die Zügel in der Hand, sprich: Sie bleiben immer im Recht. Manche Menschen haben die Angewohnheit, jedem zu widersprechen, der mit ihm reden wollte. Ihre automatische Reaktion auf jedwede verbale Äußerung, mag sie noch so unstrittig oder von noch so unschuldiger Natur sein, lautet: „Das stimmt nicht!“ oder „Das kann man aber auch mit ganz anderen Augen sehen!“. Die Äußerung „Das stimmt nicht!“ erlaubt es jemanden, jeden außen vor zu lassen, der nicht einer Meinung mit Ihnen ist. „Draußen bleiben! Mein Geist ist schon zu!“ Grenzen dienen ziemlich verwickelten Zwecken. Sie lassen sich nicht als rein psychologische Verteidigungslinie definieren. Wenn Sie lernen, dass Sie nicht unbedingt Recht haben müssen, heißt das in diesem Fall: Sie lernen, Vertrauen zu haben. Denn das in solchen Grenzziehungen zum Ausdruck kommende Grundbedürfnis ist das nach Kontrolle. Durch jede Infragestellung wird die Grenze nur weiter untermauert und verstärkt. Einer auf Kontrolle fixierten Persönlichkeit beweisen zu wollen, sie sei im Unrecht, führt zu nichts. Stattdessen gilt es, immer und immer wieder deutlich zu machen, dass auf Ihre Liebe Verlass ist.
 

Falls es sich bei der Grenze um Ihre eigene handeln sollte, gehen Sie am besten so vor, dass Sie einem anderen Menschen jeden Tag ein kleines Stückchen Vertrauen schenken. Soll heißen: Sagen Sie der betreffenden Person nicht schon im Voraus, wie sie die Dinge anpacken soll, seien sie nicht kleinlich, schwelgen Sie nicht in Perfektionismus, widersprechen Sie nicht, pochen Sie nicht darauf, dass nur Sie wissen, was richtig ist. Dabei kann es sein, dass Sie sich Anfangs unwohl fühlen, das liegt in der Natur der Sache wie bei jeder Verhaltensänderung. Aber jedes Mal, wenn sich Ihr Vertrauen auszahlt, haben Sie einen Grund weniger, Ihren alten Schutzwall wieder aufzubauen.

Psychotherapeutische Praxis

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(ab 01.09.2019)

 

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